Informationen

LageFlächeBevölkerungWirtschaftBildungKulturUmgebungPartnerstädteSportVerkehrTourismus


Die Lage
Dresden liegt im südöstlichen Teil des Freistaates Sachsen, der außer an deutsches Territorium (Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg) an tschechisches und polnisches grenzt. Die Anlage der Stadt ist geprägt von der Elbweitung. Die Ausläufer des Osterzgebirges, der Lausitzer Granitplatte und des Elbsandsteingebirges machen die reizvolle Umgebung der sächsischen Landeshauptstadt aus.

Dane
• nördliche Breite 51° 02' 55"
• östliche Länge 13° 44' 29"
• Seehöhe (Elbpegel) 102,73 m
• Länge der Stadtgrenze 134 km
• Länge der Elbe innerhalb der Stadtgrenze 30 km
• Elb-Brücken innerhalb der Stadtgrenze 9


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Fläche
Im Flächenvergleich bundesdeutscher Großstädte steht Dresden nach Berlin, Hamburg und Köln an 4. Stelle.

Daten
Gesamtfläche 328,30 km2 (32 830 ha), davon:
• Gebäude- und Freiflächen 8 165 ha
• Betriebsflächen 214 ha
• Erholungsflächen 1 052 ha
• Verkehrsflächen 3 082 ha
• Landwirtschaftsflächen 11 848 ha
• Waldflächen 6 979 ha
• Wasserflächen 643 ha
• Flächen sonstiger Nutzung 847 ha


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Bevölkerung
Im Bevölkerungsvergleich bundesdeutscher Städte steht Dresden an 15. Stelle.

Daten
Wohnberechtigte Bevölkerung 480 347 Einwohner, davon:
• Frauen 247 446 (52 %)
• Männer 230 207 (48 %)
• ev.-luth. ca. 77 000 (16 %)
• kath. ca. 22 000 (5 %)
• Ausländer 17 545 (3 %)


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Wirtschaft
Dresden ist einer der modernsten High-Tech-Standorte in Europa mit besonderen Kompetenzen in der Mikroelektronik, der Informations- und Kommunikationstechnik, der Biotechnologie und der Erforschung und Herstellung neuer Werkstoffe. Wirtschaftliche Schwerpunkte liegen auch im Maschinen- und Anlagenbau, im Flugzeug- und Fahrzeugbau, im Druckgewerbe, in der pharmazeutischen Industrie sowie in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Im Jahr 2004 wuchsen die Industrieproduktion um 16 Prozent und der Export um 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Infineon Technologies und der amerikanische Konzern Advanced Micro Devices (AMD) betreiben in Dresden ihre weltweit modernsten Produktionsstätten. Ihre jüngsten Investitionen in Betriebserweiterungen und Gemeinschaftsprojekte bestätigen die Attraktivität des Standortes. Die mehr als 760 Produzenten, Zulieferer und Dienstleister der Branche mit ihren mehr als 20 000 Beschäftigten bewirkten, dass die Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik zum umsatzstärksten Zweig der Dresdner Wirtschaft heranwuchs. In der Biotechnologie und der Nanotechnologie entstehen neue Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in Sachsens Landeshauptstadt. Forschungseinrichtungen und Technologieunternehmen, Kompetenzzentren und Netzwerke arbeiten erfolgreich auf dem Gebiet der Zukunftstechnologien. Dresden verfügt inzwischen über die breiteste und leistungsfähigste Wissenschaftslandschaft im Osten Deutschlands.

Gewerbe
41 012, davon:
• Handel 12 003 (30,9 %)
• Handwerk 5 848 (15,1 %)
• Industrie 868 (2,2 %)
• sonstiges (Dienstl. u. a.) 20 104 (51,8 %)


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Bildung
In der Landeshauptstadt Dresden sind rund 39 000 Studenten immatrikuliert, davon mehr als 34 000 an der TU Dresden (Sachsens größte Universität).

Universitäten und Hochschulen
• Technische Universität Dresden
• Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH)
• Hochschule für Bildende Künste Dresden
• Hochschule für Musik Dresden »Carl Maria von Weber«
• Sächsische Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie
• Staatliche Studienakademie Dresden
• Berufsakademie Sachsen
• Dresden International University


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Kultur
Dresden vereint Kulturgut und Kunstschätze von europäischem Rang. Zum Glanz Dresdens gehören vor allem die architektonischen Kostbarkeiten um Theaterplatz und Brühlsche Terrasse und die Schätze der Staatlichen Kunstsammlungen. Die Mischung aus städtebaulicher Attraktivität, weltberühmten Sammlungen und lebendigen Traditionen in Musik, Bildender, Darstellender und Angewandter Kunst macht heute das kulturelle Flair Dresdens aus.

Museen und Galerien
• Gemäldegalerie Alte Meister,
• Galerie Neue Meister,
• Grünes Gewölbe,,
• Porzellansammlung,
• Rüstkammer,,
• Verkehrsmuseum Dresden,
• Deutsches Hygiene-Museum Dresden,,
• Technische Sammlungen der Stadt Dresden.,
• 45 Galerien und Ausstellungsorte

Theater, Spielstätten und Kinos
36 Theater und Spielstätten, darunter:
• Sächsische Staatsoper Dresden (Semperoper),
• Staatsschauspiel Dresden,
• Staatsoperette Dresden,
• Theater Junge Generation/Puppentheater,
• Kabarett »Die Herkuleskeule«, »Breschke & Schuch«
• Theaterkahn Dresdner Brettl,
• Komödie Dresden,
• Societaetstheater..
• 12 Filmtheater und Kinos mit 43 Sälen

Bedeutende Musikensembles und -institutionen
• Sächsische Staatskapelle Dresden
• Dresdner Philharmonie
• Dresdner Kreuzchor
• Dresdner Kapellknaben
• Dresdner Sinfoniker e.V.
• Singakademie Dresden e.V.
• Dresdner Kammerchor
• Sächsisches Vocalensemble e.V.


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Umgebung
Mit 62 Prozent Wald- und Grünfläche gilt Dresden als eine der grünsten Städte Europas. Im Norden breitet sich die Dresdner Heide aus, das größte geschlossene Waldgebiet der Stadt. Im Zentrum liegt der Große Garten, eine ausgedehnte Parkanlage. Wie ein blau-grünes Band durchzieht die Elbe mit Wiesen und Weinhängen das Stadtgebiet. Eine weitblickende Stadtplanung hat seit Jahrhunderten dafür Sorge getragen, dass Dresden als ein Teil der Elbtallandschaft wahrnehmbar ist. Dies würdigte die UNESCO mit dem Titel Welterbestätte.

Schutzgebiete:
• 4 Naturschutzgebiete mit 332 ha
• 12 Landschaftsschutzgebiete mit 11445 ha
• 110 Naturdenkmale mit 140 ha
• 9 Flora-Fauna-Habitat-Gebiete mit 1893 ha
• Überschwemmungsgebiet der Elbe (bei 9,24 Metern) mit 2 468 ha

Öffentliches Grün
Grünflächen und Erholungsanlagen mit 1056 ha, davon:
• 912 ha öffentliches Grün mit:
• 147 ha Großer Garten,
• 28 ha Schlosspark Pillnitz,
• 12 ha Zoo Dresden,
• 6,5 ha Zwinger,


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Partnerstädte
Dresden unterhält zwölf Städtepartnerschaften:

Die Stadtliste:
• Coventry, Großbritannien seit 1959
• St. Petersburg, Russland seit 1961
• Breslau, Polen seit 1963
• Skopje, Makedonien seit 1967
• Ostrava, Tschechien seit 1971
• Brazzaville, Kongo seit 1975
• Florenz, Italien seit 1978
• Hamburg, Deutschland seit 1987
• Rotterdam, Niederlanden seit 1988
• Straßburg, Frankreich seit 1990
• Salzburg, Österreich seit 1991
• Columbus/Ohio, USA seit 1992


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Sport
In 350 Sportvereinen mit über 100 Sportarten sind rund 58 500 Dresdner aktiv, darunter etwa 17 500 Kinder und Jugendliche.

Sportstätten:
• 2 Stadien (Rudolf-Harbig-Stadion, Heinz-Steyer-Stadion)
• 44 Sportanlagen mit teilweise mehreren Plätzen
• 173 Sporthallen, 2 Mehrzweckhallen
• 10 Freibäder
• 4 Hallenbäder
• 2 Hallen-Frei-Bäder
• 17 Wassersportzentren
• 9 offene Tennisanlagen, 1 Tennishalle
• 8 Kegelsporteinrichtungen, 1 Bowlingbahn
• 2 Hockeyanlagen
• 1 Eisschnelllaufbahn, 1 Eissporthalle
• 1 Rollschnelllaufbahn, 1 Rollkunstlaufstadion
• 1 Fechthalle
• 1 Galopprennbahn
• 4 sonstige Reitsportanlagen
• 4 Hundesportanlagen
• 1 Schießsportanlage


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Verkehr

Flughafen Dresden
Lage: 9 km nördlich vom Stadtzentrum
• Ausstattung:1 Passagierterminal, 1 Frachtterminal, 1 unterirdischer S-Bahnhof, 3 000 Parkplätze
Wöchentlich starten und landen durchschnittlich:
• Sommerflugplan 2004 - 660 Flugzeuge
• Winterflugplan 2004/2005 - 550 Flugzeuge
Bilanz 2004:
• 1626 248 Passagiere,
• 34 863 Flugzeugbewegungen.

Eisenbahnen
• innerhalb des Hauptnetzes der DB Tagesverbindungen zu allen größeren deutschen und europäischen Städten (Anschluss an internationale Netze: IC, ICE, EC)
• innerhalb des S-Bahn-Netzes Anschluss an wichtige Gemeinden im Oberen Elbtal
• touristischer Ausflugsverkehr mit traditionellen Schmalspurbahnen, z. B. der »Lößnitzgrundbahn« zwischen Radebeul- Ost und Radeburg oder der »Weißeritztalbahn« zwischen Freital-Hainsberg und Kipsdorf


Schifffahrt
• Güterverkehr über den Elbe-Hafen Dresden-Friedrichstadt (Alberthafen) mit Verknüpfung der Verkehrsträger Binnenschiff, Eisenbahn und Lastkraftwagen
Bilanz 2004: 928 142 t Umschlagleistung
• Personenschiffsverkehr im Oberen Elbtal zwischen dem böhmischen De¡ c¡ ín und Diesbar-Seußlitz mit den 13 Schiffen der Sächsischen Dampfschiffahrt (mit neun historischen Raddampfern, sieben davon aus dem 19. Jahrhundert, größte und älteste Raddampferflotte der Welt; vier Motorschiffe)
Bilanz 2004: 650 000 Passagiere


Autobahnen und Bundesstraßen
• Bundesautobahnen A4, A13 und A17 (teilweise im Bau)
• Bundesstraßen B 6, B 97, B 170, B 172 und B 173
• 242 826 zugelassene Kraftfahrzeuge
• Parkplätze, Randstreifen und Tiefgaragen mit etwa 12 600 öffentlichen Stellplätzen in der Innenstadt

Öffentlicher Personennahverkehr
• 12 Straßenbahnlinien und 28 Buslinien
• 2 Bergbahnen in Dresden-Loschwitz
• 3 Elbfähren im Stadtgebiet
• 380 km Streckennetz öffentlicher Personennahverkehr, davon
• 132 km Straßenbahn,
• 248 km Bus.


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Tourismus
Dresden zieht Besucher aus aller Welt an. Viele Tagesgäste versuchen, hier einen Hauch sächsischer Geschichte einzufangen, und sie lassen sich von der kulturellen Ausstrahlung der Stadt bezaubern. Geschäftsreisende kommen wegen zahlreicher Veranstaltungsangebote wie Kongresse und Messen.
Mit besonderem Interesse erwarten die Dresdner und ihre Gäste die Weihe der Frauenkirche am 30. Oktober 2005. Sechzig Jahre nach Kriegsende steht sie als internationales Symbol für Versöhnung. Am Wiederaufbau hatten sich Menschen weltweit beteiligt.
Ob Sächsische Schweiz, Moritzburg oder Meißen – Dresdens Umgebung ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch dicht gespickt mit Sehenswürdigkeiten.

Gäste
etwa 7,8 Millionen Besucher, darunter:
• 1,24 Millionen Übernachtungsgäste mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 2,1 Tagen,
• 14,8 Prozent ausländische Gäste, die meisten aus den USA, der Schweiz, Japan und Großbritannien.
Übernachtungen
2,64 Millionen Übernachtungen, davon:
• 40 Prozent Geschäftsreisende,
• 60 Prozent Privatreisende.

Unterkünfte:
156 Einrichtungen mit 15 396 Betten, darunter:
• 90 Hotels mit 13 196 Betten,
• 51 Gasthöfe und Pensionen mit 931 Betten,
• 7 Jugendherbergen mit 898 Betten,
• 3 Campingplätze mit 190 Stellplätzen


Nach: www.dresden.de


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