Albertinum

Das Albertinum zählt zu den berühmtesten Bauten Dresdens. Es wurde 1559 - 63 als Zeughaus gebaut, das neben den Zeughäusern in Venedig und Wien als eines der größten in Europa galt. Bis heute haben sich die Kellergewölbe, eine zweischiffige Halle mit toskanischen Säulen und zwei Portale erhalten. 1884 - 87 wurde das Gebäude umgebaut und für das Staatsarchiv und die Skulpturensammlung adaptiert. Der Name dieses Gebäude stammt von dem regierenden König Albert. Ab 1953 wird das Albertinum für museale Zwecke genutzt.

Gegenwärtig befinden sich dort folgende Museen bzw. Ausstellungen:

Die Skulptursammlung - Diese Sammlung ist viel jünger, als das Münzenkabinett. Sie entstand unter August dem Starken und wurde ca. 1717 ins Leben gerufen. Zu den bekanntesten Exponaten gehören die Sammlung von Friedrich Wilhelm dem I. von Preußen und der Nachlass von Anton Raphael Mengs. Besonders wertvoll sind die Siegerstatue "Athena Lemnia" und die "Drei Herkulanerinnen". Die Sammlungsschwerpunkte des Museums liegen auf der Antike und der Renaissance. Größere Skulpturensammlung gibt es nur in Italien.


Die Galerie Neue Meister - Sie wurde 1931 als selbstständiges Museum eröffnet. Während der Zeit des Faschismus und des Zweiten Weltkrieges entstanden Lücken, die sich über Neuerwerbungen beseitigen ließen. Sammlungsschwerpunkt ist die europäische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Vertreten sind u.a. Caspar David Friedrich, Ludwig Richter, Adolf von Menzel. Großen Wert haben auch die Sammlungen der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts, die durch Renoir, Manet oder Courbet vertreten ist sowie die Sammlungen der deutschen Impressionisten und Expressionisten.

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